„Die Krise unserer Zeit ist nicht eine solche der Finanzen oder der Wirtschaft, sondern des Bewusstseins.“ (Prof. Otto Scharmer, MIT)
Bewusstsein bezeichnet die Fähigkeit des Menschen, sich selbst und seine Umwelt wahrzunehmen, Erfahrungen zu ordnen und das eigene Denken, Fühlen und Handeln zum Gegenstand von Aufmerksamkeit zu machen. Es ist der Raum, in dem Wirklichkeit entsteht, erlebt und gedeutet wird.
Bewusstsein entzieht sich einer eindeutigen Definition. Selbst jene, die intensiv darüber nachdenken, stoßen an seine Grenzen – ähnlich dem Fisch im Wasser, der das Element, in dem er sich bewegt, nicht von außen betrachten kann. Bewusstsein ist selektiv – seine Verarbeitungskapazität ist begrenzt. Wahrnehmen, Entscheiden und Handeln entstehen im Zusammenspiel bewusster und unbewusster Prozesse. Bewusstsein ist nicht statisch. Es verändert sich mit Erfahrung, Reflexion und Begegnung. Bewusstseinsentwicklung erweitert die Möglichkeiten, sich selbst und das eigene Handen zu verstehen und zu gestalten – individuell wie organisational.
Was unbewusst bleibt, wirkt. Was bewusst wird, eröffnet Wahlmöglichkeiten.