Prozesse wirksam begleiten.
Wichtig ist mir der Weg ganz zu werden.
In der Begegnung klärt sich, was zwischen uns möglich wird.
Ich arbeite mit dem, was da ist und im Moment möglich ist.
Letztendlich zählt die Wirkung, die ich hinterlasse.
Nur wenn ich selbst vital, kraftvoll und klar bin, kann ich andere bei der Entfaltung ihrer Vitalität, Kraft und Klarheit unterstützen.
Atmosphäre schaffen für Wandel.
Zusammen vermögen wir mehr als allein.
Glossar: Kraft › kraft_lz
Angebot ›
Ich stärke Einzel­personen, Teams und Organisationen und biete Lösungsunter­stützung bei Anliegen der persönlichen Ent­wicklung, bei Ver­änderungs­pro­zessen und Vor­haben zur Management- und Team­entwicklung. Sie erhalten Sicherheit und Klarheit bei Ihren nächsten Schritten und lernen die Vielfalt Ihrer Ressourcen zu nutzen.
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Gertrude Walch
Prozessbegleitung, Personal- und Organisations­entwicklung

M: +43 699 1 820 37 16
mail@gertrudewalch.at
Andere über mich ›
„ … Sie ist unglaublich präsent und empathisch. Das bewirkt nicht nur Ent­wicklung bei Menschen, ich würde sagen, es heilt auch. …“
Zur Konstruktion von Wirklichkeit gehören Bilder und Worte.

Persönlichkeit

Das Wort Person kommt vom lateinischen Verb „personare“, das bedeutet hindurchtönen. Es tönt ein Wesenskern durch jeden Menschen, eine vollkommene, unverwechselbare Eigenart. Welche Rollen (Verhaltensweisen) auch eingenommen werden können, welche Funktionen (Positionen) ein Mensch bekleiden kann: durch all das tönt die Persönlichkeit des Menschen und verleiht den Rollen und Funktionen einen einmaligen Ausdruck. In Anlehnung an Goethe: Die Aufgabe des Menschen ist es, den Mut zu haben, aus seiner Eigenart der Unvollkommenheit seine vollkommene Eigenart zu entwickeln. Wer dazu stehen kann, der hat Persönlichkeit!

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Veränderung

Veränderung heißt etwas umbauen, etwas an veränderte Rahmenbedingungen anpassen. Sie ist geplant und folgt einer zielgerichteten Absicht. Veränderung erwächst aus der Erkenntnis, aus Reife- und Entwicklungsprozessen etwas anders zu tun als bisher.

Bewahren braucht Veränderung und umgekehrt (vgl. Peter Wallner). Alte Gewohnheiten, Widerstände, Ängste zeigen sich in Veränderungsprozessen. Kontrollmechanismen blockieren Veränderungen, Hingabe und Vertrauen begünstigen Veränderungen.

Veränderungsprozesse gelingen, wenn die Absicht mal die Attraktivität des Zielbildes mal die Zuversicht in die Durchführbarkeit mal die Klarheit über nächste Schritte größer ist als der Aufwand, der mit der Veränderung verbunden ist.

In der Begleitung von Veränderungsprozessen zieht uns das zu erreichende Zielbild, dem die Einsicht, Klarheit und Entscheidung vorausgeht etwas verändern zu wollen und zu müssen. Dann kann es sein – und das ist gar nicht so selten – dass Veränderung leicht, spielerisch, fast wie nebenbei passiert!

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Präsenz

Präsenz ist gegenwärtig sein. Präsente Menschen verfügen über eine hohe Wahrnehmungsfähigkeit und Sensibilität, über hohe Kompetenz im Verstehen. Gut im Jetzt-Dasein, Wachsein, gute Wirkung auf das Ganze haben. Präsente Menschen sind anderen behilflich, auf sich zu fokussieren, und sind in der Lage, Energie zu halten.
„Im Zustand innerer Verbundenheit bist du wesentlich aufmerksamer, wacher, als wenn du mit deinem Verstand identifiziert bist. Du bist völlig gegenwärtig“, sagt Eckhart Tolle. Frank Zappa meinte: „Die härteste Droge ist ein klarer Kopf.“ Präsente Menschen halten es aus, voll da – präsent – zu sein. Im „Pfad des friedvollen Kriegers“ wird Präsenz folgendermaßen beschrieben: Wo bist du? Hier! Wie spät ist es? Jetzt! Wer bist du? Dieser Augenblick! – Drei unterschiedliche Scheinwerfer, die alle auf den Begriff Präsenz leuchten.

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Vitalität

Vitalität beschreibt die Fähigkeit, bestmögliche Leistungen unter Verwendung und gleichzeitiger Wahrung der eigenen Ressourcen zu vollbringen. Vitalität hat als Basis das Wechselspiel aus Anspannung und Entspannung, Performance und Regeneration, Aktivität und Passivität, Wachsein und Schlafen, Einatmen und Ausatmen. Das gelungene Wechselspiel alleine reicht aber nicht. Es braucht noch die Ausrichtung auf eine sinnhafte Tätigkeit. Dementsprechend kann die Formel lauten: Vitalität = Leistungskraft × Sinnerleben (iVip©).

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Vertrauen

Vertrauen bedeutet Transparenz. Vertrauen entsteht durch Offenheit und Verletzlichkeit. Der Vertrauensmechanismus wird durch aktive Verwundbarkeit in Gang gesetzt. Vertrauen verpflichtet und bindet, es erzeugt einen spürbaren Sog. Erst durch ein Sich-verwundbar-Machen wird die verpflichtende Kraft des Vertrauens aktiv. Vertrauen ist eine Oase des Herzens, die von der Karawane des Denkens nie erreicht wird. (Khali Gibran)

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Verantwortung

Verantwortung heißt „Antwort geben“. Freiheit ist Bedingung von verantwortungsvollem Handeln, das auf einem gesunden Selbstwert baut.
In einem gesunden Verantwortungssystem in Organisationen sind vier Verantwortungsdimensionen geklärt, aufeinander bezogen und abgestimmt: 1. Werteorientierung von Personen (Wollen) 2. Befähigung der handelnden Personen (Können) 3. Ausstattung und Autorisierung (Dürfen) 4. Zuständigkeit in der Organisation (Müssen).

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Wirklichkeit und Wahrheit

Hinter Wahrheit steckt das Bedürfnis nach Bewahren, die Sehnsucht nach etwas Stabilem. Wer die eine Wahrheit sucht, hat am Ende viele Feinde, nämlich all jene, die andere Wahrheiten vertreten. Heinz von Foerster meinte daher: „Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners.“
Bei Wirklichkeit geht es um „Wirkung“ und diese kann von uns geschaffen und gestaltet werden, diesen Freiraum haben wir bei der Wahrheit nicht. Wir konstruieren uns tagtäglich Wirklichkeit durch unsere Prägungen, Denkmuster und Filter, mit denen wir die Welt betrachten, „für-wahr-nehmen“ und fühlen. Wenn wir uns dessen bewusst sind, können wir mit unserer Vorstellungskraft Wirklichkeit erschaffen.
Die Wirklichkeit zeigt uns, dass von jeder Wahrheit das Gegenteil ebenso wahr ist (vgl. Hermann Hesse). So begegnen wir im Laufe unseres Lebens verschiedenen Wahrheiten, die unterschiedliche Wirkungen entfalten, die wiederum zu Wahrheiten werden.

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Innovation

Innovation heißt wörtlich „Neuerung“ oder „Erneuerung“. Innovationen resultieren erst dann aus Ideen, wenn diese in neue Produkte, Dienstleistungen oder Verfahren umgesetzt werden, die tatsächlich erfolgreiche Anwendung finden. Damit Innovation gelingt, braucht es eine Atmosphäre des Vertrauens, die das Wirken einer kollektiven Intelligenz ermöglicht. Die Zielgerichtetheit muss Räume der Gelassenheit erlauben, damit Kreativität entstehen kann. Das ist nicht Sozialromantik, das ist wissenschaftliche belegt (vgl. Dan Pink).

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Resilienz

Der Begriff Resilienz beschreibt das Immunsystem der Seele, die Fähigkeit eines Systems zum Widerstand und zur Toleranz gegenüber äußeren und inneren störenden Einflüssen. Das System ist somit in der Lage, trotz sogenannter Störungen in den ursprünglichen Ausgangszustand zurückzukehren, es reguliert sich also selbst, ohne dabei längerfristig durch diese Einflüsse vom angestrebten Kurs abgelenkt zu werden. Es ist eine Fähigkeit, erfolgreich mit belastenden Lebensumständen (Unglücken, traumatischen Erfahrungen, Misserfolgen, Risikobedingungen etc.) umzugehen. Mit anderen Worten: Es geht um die Fähigkeit, sich von einer schwierigen Lebenssituation nicht „unterkriegen zu lassen“ bzw. „nicht daran zu zerbrechen“.
Resiliente Menschen haben eine innere Stärke und einen unerschütterlichen Glauben an die eigene Kraft. Sie zerbrechen nicht unter der Last, sie wachsen daran, weil sie die Last in eine nährende Erfahrung verwandeln. Wir könnten auch sagen, es ist psychologische Alchemie – aus einem bleiernen Schicksal wird dann lebendiges Gold.

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Wertschätzung

Wertschätzung heißt Wert und Werte an sich selbst und anderen zu sehen und zu schätzen. Ein sich selbst wertschätzender Mensch, tut schon den ersten Schritt. Wertschätzung ist Voraussetzung für authentische Dankbarkeit. Wir alle stoßen immer wieder an Grenzen unserer Fähigkeit wertzuschätzen. Wie kann ich jemanden wertschätzen, der meine Werte nicht schätzt? Wie kann ich jemanden wertschätzen, der meine Werte verletzt? In diesen Fällen müssen wir manchmal Mensch und Verhalten auseinanderhalten. Wertschätzung fokussiert dann auf den Menschen an sich, in dem Wissen, dass niemand nur die Summe seiner Handlungen ist. Dann können wir durch den Verhaltensschleier hindurchblicken und erkennen, dass hinter allen Verhaltensweisen letztlich den unseren sehr ähnliche Bedürfnisse und Werte stehen, die bloß anders ausgelebt werden. – Einfach? Keinesfalls: Wertschätzen ist eine Leistung, ein Ja zu einer Welt, die Gandhi, Martin Luther King oder Mandela angestrebt haben.

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Worte

Worte sind Informations- und Kommunikationsträger. Worte sind ein Versuch, etwas zu beschreiben oder etwas zu vermitteln. Worte – achtsam gewählt – lassen die Schwingung des Klanges übereinstimmen mit der Energie der Bedeutung.
Auch wenn Worte nur sieben Prozent der menschlichen Kommunikation ausmachen, so wirken sie doch wesentlich. Ausgesprochene Worte können nicht mehr zurückgenommen werden. Oft gibt es zu viele Worte und manchmal zu wenige.

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Zukunftsmanagement

Beim Management der Zukunft geht es darum, den Weg für das Erreichen der Zukunft zu klären und zu ebnen. Die Kunst Zukunft zu managen liegt darin, Zukunftsarbeit in ein gesundes Spannungsfeld zwischen den Entwürfen und den Gegebenheiten im Hier und Jetzt zu führen. Dazu braucht es Werkzeuge, Modelle und Prozesse, um eine stimmige Intention zu bilden, nicht Passendes zu verabschieden, einen leeren Raum für die Zukunft zu schaffen und sich mit den Möglichkeiten der Zukunft zu verbinden.

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Utopie

Utopie ist ein Wunschtraum, ein nicht zu erreichendes Zukunftsbild. Dieses wünschenswerte Bild erscheint aus dem jeweiligen Bewusstsein heraus zum jeweiligen Zeitpunkt als nicht realisierbar. Sehr oft wird eine Utopie nicht weiter verfolgt, weil sie als unerreichbar bewertet wird. Für Entwicklungen und Neuerungen bilden Utopien jedoch Kern und Nahrung.
Nach einem Vortrag sagte einmal ein Zuhörer zu Albert Einstein: „Nach meinem gesunden Menschenverstand kann es nur das geben, was man sehen und überprüfen kann!“ Einstein lächelte und antwortete: „Dann kommen Sie doch bitte mal nach vorne und legen Sie Ihren gesunden Menschenverstand hier auf den Tisch.“

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Sinn

Sinn ist es etwas, was über uns hinausreicht, und hängt mit unserer Vision, Mission und Ambition eng zusammen. Erst durch Sinnerfahrung erleben wir Vitalität, werden Defizite annehmbar, werden wir zufrieden, gekräftigt und letztlich gestärkt. Sinn ist eine Brücke: Wenn wir sinnlose Lust erleben, ist es bloß ein Laster. Erleben wir sinnvolle Lust, ist es die pure Freude. Wenn wir sinnlose Unlust erleben, ist es ein Leiden. Erleben wir sinnvolle Unlust – ja das gibt es – dann ist es Hingabe. Und Hingabe zu einer Aufgabe oder für Menschen ist immer inspirierend und spirituell.
Sinn gewinnt zunehmend Aufmerksamkeit in der Führungs- und Unternehmenssteuerung. Sinn lässt sich nicht stiften; vielmehr kann Führung die Aufmerksamkeit darauf richten, ob Menschen sinnentkoppelt oder sinngekoppelt sind, und entsprechende Rahmenbedingungen für sinnvolles Erleben schaffen. Was ist der Sinn eines Unternehmens? Es ist nicht Gewinn. Denn Gewinn ist bloß der Sauerstoff eines Unternehmens, ist damit bloß notwendig. Oder würden Sie auf die Idee kommen zu sagen, der Sinn meines Lebens ist Atmen? Das ist bloß notwendig für Ihr Überleben. Sagen Sie auch nicht, der Sinn unseres Unternehmens ist es, diese oder jene Dienstleistung zu erbringen – das ist nämlich bloß der Zweck des Unternehmens. Sinn ist etwas Höheres und Tiefergehendes zugleich.

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Realisierung

Realisierung bedeutet, etwas in die Wirklichkeit zu bringen und gegenwärtig zu machen. Das, was im Vorfeld geistig da war – eine Idee, ein Plan –, wird praktisch umgesetzt und damit real. Von „Verwirklichung“ sprechen heißt, an zwei Weisen des Selbst zu denken – das eine, das verwirklicht, und das andere, das verwirklicht wird. 
(Ramana Maharshi in: „Sei, was du bist!“)

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Potenzial

Potenzial beschreibt die Möglichkeit, die einem Menschen, einer Situation gegeben sind. Mit Hilfe entsprechender Ressourcen, die in diesem Potenzial liegen, können Probleme gelöst werden, können Menschen sich entwickeln und über sich hinauswachsen. Jeder Mensch trägt dabei die Kompetenz für (s)eine hilfreiche Lösung bereits in sich. Bei der Entfaltung des Potenzials ist es daher nicht notwendig, „neue“ Lösungen von außen zu bringen, sondern vorhandene Potenziale durch Umfokussierung zu aktivieren.
Ein Mensch, der uns sagt: „Ich sehe noch vieles mehr in dir, als du selbst grad von dir siehst“, der hilft uns unser Potenzial zu erkennen.

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Personal- und Organisationsentwicklung

Personalentwicklung und Organisationsentwicklung bedeutet die Weiterentwicklung der Organisation und der in ihr tätigen Menschen durch geeignete Interventionen und Maßnahmen. Das Management dieser Maßnahmen ist eng vernetzt mit Vision und Strategie des Unternehmens. Es zeigt sich, dass Unternehmen, die ihren MitarbeiterInnen Lebensqualität in den drei Lebensbereichen (Organisation, Profession, Privates) bieten, beim Wettbewerb um Leistungsträger und auch im Gesamtoutput entscheidende Vorteile zukommen. Engagierte MitarbeiterInnen können ihre Fähigkeiten und Talente nur in passenden Organisationsstrukturen und Arbeitsprozessen voll entfalten. Personalentwicklung ist deshalb untrennbar mit der Entwicklung der Organisation verbunden und ein fortlaufender Prozess.

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Mindful Business

Mindful Business beschreibt eine Art des Wirtschaftens, die mit einem erhöhten Bewusstsein für das eigentliche Vorgehen und die beteiligten Personen einhergeht. Dabei spielen die Achtsamkeit gegenüber den eigenen Handlungen und Entscheidungen, welche ein schnelles Erkennen und die Korrektur von Fehlern erlaubt, sowie das Fokussieren auf die wesentlichen Elemente des wirtschaftlichen Prozesses eine tragende Rolle. Der Organisation wir dadurch ein rasches und flexibles Anpassen an sich ändernde Umstände und Problemsituationen ermöglicht. Mindful Business braucht eine Haltung, die über den stetigen Druck der unternehmerischen Optimierung hinausgeht. Es geht darum, die unternehmerische Zeit, das darin beinhaltete Leben achtsam zu begleiten, zu erfühlen, was der tiefere Sinn menschlicher Begegnungen in diesem Kontext ist, und Verantwortung dafür zu übernehmen, dass die Spur, die wir hinterlassen, Bedeutung hat und haben wird.

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Kraft

Kraft ist die Fähigkeit etwas zu bewirken. Kraft ist Energie, die sich entfaltet, die Ressourcen optimiert und Potenzial verwirklicht. Menschen, die ihr Kraftpotenzial leben, gestalten mit, nehmen ihre eigene Macht an, leben entschlossen und mutig, übernehmen Verantwortung, leben in der Präsenz, verhalten sich konstruktiv und lösungsorientiert, besitzen Humor und richten ihre Aufmerksamkeit auf einen gewünschten Zustand. Ressourcen und Fähigkeiten kraftvoller Menschen sind gebündelt und stellen eine zielgerichtete Kraft dar.

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Intuition

Aristoteles hat Intuition definiert als ein Wissen über die Wirklichkeit, ohne dass der Wissende weiß, wie er zu diesem Wissen gekommen ist. Im Prozess der Intuitionsbildung integriert die Seele Eindrücke und Vorgänge auf den verschiedensten Ebenen und kombiniert sie zu einem Urteil, d.h. Daten werden zu Informationen transformiert. Dadurch wird Überschaubarkeit im Sinne von Handlungsfähigkeit hergestellt. Intuition ist eine enorme Quelle der Selbstorganisation und Selbststeuerung in der Beratung und Führung.

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Integrität

Integer sein bedeutet aufrichtig, ehrlich, direkt, klar, gradlinig sein. Integrität meint Kongruenz zwischen Innen und Außen. Integrität braucht Mut und Offenheit und einen besonderen Sinn für Wahrhaftigkeit. Schwierigkeiten wird in der Energie der Integrität nicht aus dem Weg gegangen, sondern es wird mit ihnen umgegangen. In einer Haltung der Integrität wird nicht der offensichtlich leichteste, sondern jener stimmige Weg gewählt im Vertrauen, dass es der richtige, wahre Weg ist.

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Inspiration

Inspiration bedeutet Geist, Seele, Leben einhauchen. Um unsere Inspiration zu hören, brauchen wir Leere und einen grenzenlosen inneren Zustand des Zulassens. Stefan Zweig sagt: „Alles Wesentliche, alles Dauernde, das gelingt, geschieht immer nur in den wenigen und seltenen Augenblicken der Inspiration.“

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Glück

Glück ist ein Zustand, der für jeden Menschen einen anderen Charakter besitzt. Meist spielt die Erfüllung durch soziale Beziehungen oder sinnstiftende Tätigkeit eine wichtige Rolle für das Entstehen eines Glücksgefühls. Kennzeichen von Glück ist dabei die Seelenruhe, ein Zustand der inneren Ausgeglichenheit, in dem das Seelenleben in Balance ist und das Aufgehen im gegenwärtigen Moment erlaubt. Dieses Merkmal unterscheidet das Glück auch von der Freude, die mit lustvoller Erregtheit einhergeht. (Epikur)
Nach Viktor Frankl können wir Glück nicht direkt anstreben, vielmehr erleben wir Glück ganz nebenbei, sobald wir einen für uns tieferen Sinn in unserer Lebensgestaltung verwirklichen.

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Balance

Alles Leben spielt sich zwischen zwei Polen ab. Balance ist das Prinzip der Polarität, die Energie zwischen diesen zwei Polen. Die Balance ist ein Geheimnis des Lebens, der Ort von Stimmigkeit.
Ausgewogenheit ist auch Balance. Ein Zustand des Sowohl-als-auch. Wer die Balance finden möchte, sollte die Extrempositionen kennen. Erst dann ist die Mitte zwischen Spannungsfeldern erkenn- und spürbar. Balance ist Bewegung und Ausgleich. Ein Seiltänzer steuert seine Balancierstange von einer Seite zur anderen ganz leichtfüßig hin und her. Würde er hektisch herumreißen und -zerren, käme er aus der Balance und stürzte zu Boden.

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Human(!)es Ressourcenmanagement

Eigentlich ist „human resource management“ ein „Unwort“, weil es den Menschen verdinglicht und dadurch schon inhuman ist. Die Umformulierung zu „human(!)es Ressourcenmanagement“ möchte darauf aufmerksam machen, dass wir für eine Humanisierung der Arbeitswelt einstehen, in der Menschen in ihrer unantastbaren Würde gesehen werden. Gerade dadurch wird es möglich, unternehmerisch erfolgreich zu sein. Im human(!)en Ressourcenmanagement wird das angeborene Wachstumsstreben der Menschen und ihr Bedürfnis nach sozialer Verbundenheit geachtet und sie werden eingeladen, Teil der unternehmerischen Vision, Mission und Ambition zu sein. So werden Commitment, Sinnerleben, Inspiration, Motivation und kollektive Intelligenz zur logischen Konsequenz. Ein Unternehmen kann damit den Grat zwischen Ausschöpfung und Erschöpfung der menschlichen Kräfte langfristig meistern.

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Ganzheitliches Wachstum

Ganzheitliches Wachstum bedeutet so zu wachsen, dass es für alle gut ist. Es ist untrennbar verbunden mit einem Mehr-Werden. Wachstum ist ein zyklischer Prozess und funktioniert in Kreisläufen. Die zentrale Frage lautet: Was wächst in der Person, im Team, im Unternehmen?
Wirtschaftswachstum geht häufig zu Lasten der natürlichen Lebensgrundlagen. Noch immer ist bei Leistungsträgern die Einschränkung der Lebensqualität und privaten Lebenswelt beobachtbar. Vor diesem Hintergrund sind neue Konzepte des Wachstums und der Leistungsfähigkeit gefragt, die mit nachhaltiger Entwicklung kompatibel sind. Wachstum ist begrenzt und beschränkt. Wir sind aufgerufen, die natürlichen Grenzen – wie sie uns z. B. die Jahreszeiten zeigen – zu achten und zu respektieren.

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Gefühle

Gefühle sind der Motor zur Umsetzung in Entwicklungsprozessen, die zugleich auch immer Veränderungsprozesse sind, und wertvoller Input für Entscheidungen. Wenn wir Gefühle in ihrer Funktion und Dynamik verstehen, können wir darauf reagieren und sie schöpferisch nutzen.
Gefühle bilden eine zentrale Ressource unserer Kompetenz in der Beratungs- und Führungsarbeit. Die Auseinandersetzung mit dem „Management von Emotionen“ hat aktuell einen hohen Stellenwert in der Führungskräfteentwicklung.

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Ganzheitliche Führung

Ganzheitliche Führung heißt Entscheidungen zu treffen und Resultate hervorzubringen, die das Ganze im Blick haben.

Ganzheitliche Führung bezieht alle Anteile und Aspekte von Menschen- und Unternehmensführung mit ein. Gegebene ganzheitliche Zusammenhänge und Dynamiken sind bewusst und werden respektiert, die Lebenskraft des Menschen wird geachtet, gefordert und gefördert. Ganzheitliche Führung stellt sicher, dass Rollen, Verantwortungen, Prioritäten mit der klaren inhaltlichen und wertemäßigen Absicht der Unternehmensführung und der tiefen Hingabe an eine ganzheitliche Menschenführung zusammenwirken. Sie moderiert das Mögliche vor dem Hintergrund einer Vision des zu Erreichenden. Die Führungskraft selbst ist dabei in der eigenen Selbstführung und in der eigenen ganzheitlichen Entwicklung Vorbild.

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Entwicklung

Prozesse der persönlichen Entwicklung können auch von „Schmerz“ und „Abschied“ von alten Strukturen, Personen oder Werten begleitet sein. Einem Entwicklungsprozess gehen dann mitunter Phasen der Krise, der Spannung oder Störung voraus. Die Entwicklung selbst folgt Gesetzmäßigkeiten, die logisch nicht zu erfassen sind, sie geschieht stillschweigend und erfordert Mut und die Bereitschaft, ein Wagnis einzugehen. Sie geht oft einher mit Verwirrung und Entwirrung und führt zur Freisetzung von Energie, die dann wieder neu formiert und gebunden werden kann.
Entwicklung heißt ent- oder aus-wickeln, ent-decken, sich ent-puppen. Entwicklung ist ein Prozess der Bewusstseinserweiterung.

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Authentizität

Bob Dylan sagte: „Alles was ich machen kann ist, ich selbst zu sein, wer immer das sein mag.“ Authentizität bezeichnet Echtheit, Wahrhaftigkeit und Glaubwürdigkeit. Authentisch ist, wenn das Empfinden mit dem Handeln übereinstimmt. Authentische Führung braucht Führungskräfte, die mit ihrem Selbst, ihrem Wesenskern in Kontakt stehen, selbst dann, wenn die Herausforderungen groß sind – im Gegensatz zu Ödön von Horvaths Diktum: „Eigentlich bin ich ja ganz anders, ich komme nur so selten dazu.“

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Achtsamkeit

Achtsamkeit ist eine Methode und insbesondere eine Haltung. Als Methode beschreibt sie das bewusste Lenken der Aufmerksamkeit auf den gegenwärtigen Moment sowie das Gewahr-Werden von allem, was im Hier und Jetzt der Fall ist. Mit der Praxis der Achtsamkeit geht das unvoreingenommene Beobachten von Menschen und deren Handlungen und von Dingen wie auch eine Haltung des Wohlwollens, der Akzeptanz und der Urteilsfreiheit diesen gegenüber einher. Als kultivierte Haltung bewirkt Achtsamkeit eine besondere Begegnungsqualität, in der Präsenz wirkt.

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Coaching

Der Begriff Coaching stammt aus dem Englischen (to coach = betreuen, trainieren) und bezeichnet eine Vielzahl an Dienstleistungen, namentlich Beratung, Begleitung, Training, für Einzelpersonen, Teams oder Organisationen, um konkrete Ziele zu entwickeln, verändern, umzusetzen.
Coaching ist eine durch Kontrakt zwischen den Beteiligten entstehende kommunikative Beziehung, die auf ein Ziel ausgerichtet ist und als Entscheidungshilfe oder Handlungsgrundlage dient. Innerhalb dieser Beziehung werden für die Fragestellungen des Klienten Antworten erarbeitet bzw. wird damit dessen persönliche Steuerungsfähigkeit verbessert.
Coaches sind professionelle, erfahrene, kräftige Wegbegleiter, die bereit sind, sich selbst, ihre Erfahrung und ihr Know-how zur Verfügung zu stellen, die neue Erfahrungen ermöglichen und deren Tun weiterführend wirkt.

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Identität

Identität ist die Antwort auf die Frage „Wer bin ich?“ Identität definiert eine Person als einmalig und unverwechselbar durch Individualität, Profession und durch die soziale Umgebung. Antworten auf die Fragen „Wer bin ich in der Organisation, in der ich arbeite? Wovon lasse ich mich leiten?“ zeigen die Organisationsidentität. Die professionelle Identität beschäftigt sich mit den Fragen „Welchen Beruf habe ich erlernt? Wer bin ich geworden?“, während schließlich die private Identität sich den erfüllten Rollen im privaten Bereich widmet. Identität entsteht, wenn es gelingt, alle diese Bereiche des Lebens in sich zu harmonisieren: „Wer werde ich gewesen sein?“

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